Förderprogramme Baden-Württemberg
Darlehen mit Zuschuss
Baden-Württemberg vergibt keinen reinen Zuschuss mehr. Die Zuschussvariante der Digitalisierungsprämie Plus endete am 30.06.2025. Seit 01.07.2025 fördert das Land über ein Darlehen der L-Bank mit Tilgungszuschuss, das Sie über Ihre Hausbank beantragen.
Quelle [1]: L-Bank: Digitalisierungsprämie Plus, Zuschuss (eingestellt)
Digitalisierungsfinanzierung mit Digitalisierungsprämie
Finanziert werden Investitionen in IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit, die Automatisierung und Vernetzung betrieblicher Abläufe sowie KI-Anwendungen. Die Landes-Digitalisierungsprämie beträgt 5 % des Darlehens. Sie gilt nur für KMU in den Förderstufen 2 und 3 bei Vorhaben mit 25.000 bis 250.000 € und nur einmal; wer bereits die Digitalisierungsprämie oder die Digitalisierungsprämie Plus erhalten hat, ist ausgeschlossen. Alternativ gewährt die L-Bank KMU in Förderstufe 3 einen Tilgungszuschuss von 1 % oder 2 %. Beide lassen sich nicht kombinieren.
Status: Beantragbar seit 01.07.2025.
Passt zu: Prozessautomatisierung, Controlling oder KI-Anwendungen, wenn Sie das Vorhaben ohnehin finanzieren.
Zur Programmseite (L-Bank)
- Förderart
- Förderdarlehen mit Tilgungszuschuss
- Bewilligung
- Land Baden-Württemberg (Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus) und L-Bank
- Für wen
- Gewerbliche Unternehmen und Freiberufler mit Standort in Baden-Württemberg: kleine und mittlere Unternehmen (weniger als 250 Beschäftigte, höchstens 50 Mio. € Jahresumsatz) und größere Unternehmen bis 500 Mio. € Jahresumsatz
- Förderung
- Tilgungszuschuss 5 % (Landesprämie, nur KMU) oder 1 % bzw. 2 % (L-Bank); Darlehen ab 10.000 € bis 5 Mio. € (größere Unternehmen bis 25 Mio. €); Laufzeit 5, 7 oder 10 Jahre
- Antrag
- Über die Hausbank, vor Vorhabenbeginn
Quellen [2, 3]: L-Bank: Digitalisierungsfinanzierung; L-Bank: Konditionen Wirtschaftsförderung
Förderprogramme Bayern
Monatskontingent
Bayern fördert kleine Unternehmen mit dem Digitalbonus. Die Mittel werden als festes Monatskontingent freigegeben: Es öffnet jeweils am ersten Werktag des Monats um 10:00 Uhr. Das Programm läuft bis 31.12.2027. Für größere Vorhaben gibt es zusätzlich den Digitalisierungskredit der LfA Förderbank Bayern.
Digitalbonus Bayern (Standard und Plus)
Gefördert werden Leistungen externer Anbieter für die Digitalisierung des Betriebs, einschließlich der dafür nötigen Software. Handwerkersoftware ist ausdrücklich förderfähig. Beratung und Schulung dürfen höchstens die Hälfte der förderfähigen Ausgaben ausmachen. Die Plus-Variante gilt für Vorhaben mit besonderem Innovationsgehalt.
Status: Programm läuft bis 31.12.2027. Anträge nur im monatlichen Kontingent: Ist es ausgeschöpft, öffnet das nächste am ersten Werktag des Folgemonats um 10:00 Uhr.
Passt zu: Prozessautomatisierung, Controlling oder KI-Anwendungen durch einen externen Dienstleister.
Zur Programmseite (Digitalbonus Bayern)
Zur Antragstellung
- Förderart
- Zuschuss
- Bewilligung
- Bayerisches Wirtschaftsministerium; Bewilligung durch die zuständige Bezirksregierung
- Für wen
- Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit weniger als 50 Beschäftigten, höchstens 10 Mio. € Jahresumsatz oder Bilanzsumme und Betriebsstätte in Bayern. Freie Berufe sind laut Richtlinie ausgeschlossen.
- Förderung
- Bis 50 %; Standard höchstens 7.500 €, Plus höchstens 30.000 €; förderfähige Ausgaben ab 4.000 €
- Antrag
- Online, nur mit ELSTER-Unternehmenskonto; Monatskontingent ab 10:00 Uhr am ersten Werktag des Monats
Quellen [4, 5, 6, 7]: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Digitalbonus Bayern: Förderprogramm; Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Digitalbonus Bayern: Antragstellung; Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Digitalbonus Bayern: Häufige Fragen; Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Förderrichtlinie Digitalbonus
LfA-Digitalisierungskredit
Finanziert werden Investitionen und Betriebsmittel für den digitalen Umbau, zum Beispiel Hard- und Software, IT-Sicherheit und KI.
Status: Beantragbar seit 01.07.2025.
Zur Programmseite (LfA)
- Förderart
- Förderdarlehen mit Tilgungszuschuss bzw. ERP-Förderzuschuss
- Bewilligung
- LfA Förderbank Bayern
- Für wen
- Unternehmen und Freiberufler mit bis zu 500 Mio. € Jahresumsatz; Förderstufe 1 nur für KMU
- Förderung
- Tilgungszuschuss 1 % (Förderstufe 1); ERP-Förderzuschuss der KfW 3 % (Stufe 2) oder 5 % (Stufe 3), höchstens 200.000 €; Kredit bis 7,5 Mio. € (Stufe 1) bzw. 15 Mio. € (Stufen 2 und 3)
- Antrag
- Über die Hausbank, vor Beginn des Vorhabens
Quelle [8]: LfA Förderbank Bayern: Digitalisierungskredit
Förderprogramme Berlin
Zuschüsse beendet
Die allgemeinen Berliner Zuschussprogramme sind beendet: Die Digitalprämie Berlin kann nicht mehr beantragt werden (Anträge waren bis 31.12.2023 möglich), der Berliner InvestitionsBONUS wird nicht neu aufgelegt. Das Darlehensprogramm Berlin Mittelstand 4.0 ist ausgesetzt. Für Digitalisierungsprojekte mit Wissenschaftseinrichtungen gibt es den Transfer BONUS.
Quellen [9, 10, 11]: Investitionsbank Berlin (IBB): Digitalprämie Berlin; Investitionsbank Berlin (IBB): Berliner InvestitionsBONUS; Investitionsbank Berlin (IBB): Berlin Mittelstand 4.0
Transfer BONUS, Variante Digitalisierung
Gefördert werden externe Forschungs- und Entwicklungsleistungen von Wissenschaftseinrichtungen. Die Variante Digitalisierung kann jedes Unternehmen einmal beantragen.
Status: Laut IBB elektronisch beantragbar. Die Richtlinie gilt für Anträge, die bis 31.12.2026 eingehen.
Zur Programmseite (IBB)
- Förderart
- Zuschuss für Leistungen von Wissenschaftseinrichtungen
- Bewilligung
- Land Berlin; Abwicklung IBB Business Team
- Für wen
- Technologieorientierte kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin, die digitale Lösungen mit Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin oder Brandenburg entwickeln oder im eigenen Betrieb einführen
- Förderung
- 70 % des Auftragsvolumens, höchstens 45.000 €
- Antrag
- Elektronischer Antrag bei der IBB Business Team; mit dem Vorhaben erst nach der Bewilligung beginnen
Quellen [12, 13]: Investitionsbank Berlin (IBB): Transfer BONUS; Land Berlin / IBB Business Team: Richtlinie Transfer BONUS
Förderprogramme Brandenburg
Antrag möglich
Brandenburg fördert Digitalisierung mit dem Innovationsgutschein BIG-Digital in drei Modulen: Beratung, Implementierung und Schulung. Vor dem Antrag ist eine kostenfreie fachliche Beratung durch die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) Pflicht.
Brandenburgischer Innovationsgutschein BIG-Digital
Gefördert werden externe Beratung, Hard- und Software einschließlich Nutzungsentgelten wie Software als Dienst (SaaS) sowie externe Schulungen. Das Implementierungsmodul wird mit bis zu 250.000 € gefördert, bei bis zu zwei Jahren Laufzeit.
Status: Aktiv. Am 12.02.2026 übergab das Land den 1.000. Zuwendungsbescheid. Die Richtlinie gilt bis 30.06.2027.
Passt zu: Einführung einer neuen digitalen Lösung samt Schulung Ihres Teams.
Zur Programmseite (ILB)
Zur Richtlinie
- Förderart
- Zuschuss
- Bewilligung
- Wirtschaftsministerium Brandenburg; Bewilligung Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB); EFRE-kofinanziert
- Für wen
- KMU der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Handwerksbetriebe mit Standort in Brandenburg
- Förderung
- 50 %; Zuschuss höchstens 50.000 € (Beratung), 50.000 € (Schulung) und 250.000 € (Implementierung)
- Antrag
- Pflichtberatung bei der WFBB (Bestätigung dem Antrag beifügen), danach Beratung durch die ILB; Antrag online über das ILB-Kundenportal
Quellen [14, 15, 16]: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB): Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG-Digital); Land Brandenburg: Richtlinie BIG-Digital; Land Brandenburg, EFRE und JTF: BIG-Digital: Übergabe des 1000. Zuwendungsbescheides (13.02.2026)
Förderprogramme Bremen
Mittel 2026 ausgeschöpft
Bremen fördert mit „Digitaler Mittelstand KI“ die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, KI, Automatisierung und Cybersicherheit. Die Richtlinie gilt vom 01.04.2026 bis 31.12.2027; das Programm startete mit 1 Mio. € Landesmitteln. Laut Bremer Aufbau-Bank sind die Mittel für 2026 ausgeschöpft.
Digitaler Mittelstand KI
Gefördert werden KI-gestützte Arbeits- und Produktionsprozesse sowie Informations- und Cybersicherheit. Nicht gefördert werden Standard-Hard- und -Software, herkömmliche Büroausstattung, Websites ohne Prozessbezug und Werbung.
Status: Für 2026 sind laut Bremer Aufbau-Bank keine Mittel mehr verfügbar. Informationen zur Antragstellung 2027 will die BAB später veröffentlichen.
Passt zu: KI-gestützte Automatisierung eines Ablaufs.
Zur Programmseite (BAB)
Zur Programmseite (BIS Bremerhaven)
- Förderart
- Zuschuss
- Bewilligung
- Land Bremen; Antrag bei der BAB (Die Förderbank) oder der BIS Bremerhaven
- Für wen
- Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Soloselbstständige im Haupterwerb im Land Bremen. Angehörige der freien Berufe sind ausgeschlossen.
- Förderung
- 40 % für Kleinst- und Kleinunternehmen und Soloselbstständige, 30 % für mittlere Unternehmen; höchstens 17.000 € (Gründungen unter 12 Monaten höchstens 5.000 €); zuwendungsfähige Ausgaben ab 1.000 €
- Antrag
- Antrag vor Beginn des Vorhabens. Stadt Bremen: über das Förderportal der BAB, danach unterschriebenes Papierexemplar innerhalb von zwei Wochen. Bremerhaven: bei der BIS. Die Erstberatung durch die Digitallotsen ist für Gründungen unter 12 Monaten Pflicht.
Quellen [17, 18, 19, 20]: BAB, Die Förderbank: Digitaler Mittelstand KI; BIS Bremerhaven: Digitaler Mittelstand KI; Freie Hansestadt Bremen / BAB: Richtlinie Digitaler Mittelstand KI; Senatspressestelle Bremen: Neues Förderprogramm für Digitalisierung im Mittelstand
Förderprogramme Hamburg
Beratung, Frist 16.11.2026
Hamburg fördert vor allem die Beratung vor einem Digitalisierungsprojekt. Für die Umsetzung gibt es mit dem Hamburg-Kredit Digital ein Darlehen mit Zuschuss; den Antrag stellen Sie über Ihre Hausbank.
Hamburg Digital Check
Gefördert wird eine Beratung zu Informationssicherheit und digitaler Transformation. Ergebnis ist ein Umsetzungskonzept. Die Umsetzung selbst fördert dieses Programm nicht.
Status: Antrag möglich. Anträge müssen bis 16.11.2026 vollständig bei der IFB eingehen. Die Richtlinie gilt bis 31.12.2026 und endet früher, wenn die Mittel ausgeschöpft sind.
Zur Programmseite (IFB Hamburg)
- Förderart
- Zuschuss zu Beratungskosten
- Bewilligung
- Freie und Hansestadt Hamburg; Antrag und Auszahlung über die IFB Hamburg
- Für wen
- Rechtlich selbstständige KMU der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks und der Freien Berufe mit Betriebsstätte in Hamburg
- Förderung
- Bis 50 %, höchstens 7.500 €
- Antrag
- Nur über das eAntragsportal der IFB
Quellen [21, 22]: IFB Hamburg: Hamburg Digital Check; IFB Hamburg: Förderrichtlinie Hamburg Digital Check
Hamburg-Kredit Digital
Finanziert werden die Anschaffung und Implementierung von Hard- und Software, die digitale Vernetzung von Produktions- und Verwaltungssystemen, IT-Sicherheit und Schulungen.
Status: Antrag über die Hausbank möglich. Laut Produktinformation läuft das Programm spätestens bis 31.12.2028.
Zur Programmseite (IFB Hamburg)
- Förderart
- Förderdarlehen mit Zuschuss
- Bewilligung
- IFB Hamburg; Antrag über die Hausbank
- Für wen
- KMU der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Handwerk und Handel sowie Freiberufler und Einzelunternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Hamburg
- Förderung
- Darlehen 25.000 bis 2,5 Mio. €; Zuschuss bis 12 % des Darlehens, höchstens 20.000 €; 50 % Haftungsfreistellung
- Antrag
- Über die Hausbank, vor Beginn des Vorhabens
Quellen [23, 24]: IFB Hamburg: Hamburg-Kredit Digital; IFB Hamburg: Produktinformation Hamburg-Kredit Digital
Förderprogramme Hessen
Beendet (06/2026)
Hessen hat den DIGI-Zuschuss mit Ablauf der Förderphase im Juni 2026 beendet. Weitere Förderaufrufe sind laut WIBank nicht vorgesehen. Bereits ausgeloste Unternehmen müssen ihr Vorhaben bis 30.11.2026 umsetzen und abrechnen. Für digitale Innovationsprojekte gibt es das Programm Distr@l.
Quellen [25, 26]: WIBank: DIGI-Zuschuss; WIBank: DIGI-Zuschuss Hessen: Bewerbungsportal für 2026 geöffnet
Distr@l: Digitalisierung stärken, Transfer leben
Gefördert werden Projekte, die den Stand der digitalen Technik deutlich heben, zum Beispiel digitale Produkt- oder Prozessinnovationen. Für die Einführung vorhandener Standardlösungen ist das Programm nicht gedacht.
Status: Skizzen können laufend eingereicht werden; das Ministerium nennt feste Einreichefristen je Förderlinie.
Zur Programmseite (Land Hessen)
- Förderart
- Zuschuss für digitale Innovationsprojekte
- Bewilligung
- Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation
- Für wen
- Vor allem Start-ups und KMU sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit innovativen Projekten
- Förderung
- Anteilige Zuschüsse; Höhe je Förderlinie laut Merkblatt
- Antrag
- Zweistufig: Projektskizze per E-Mail an das Distr@l-Team des Ministeriums; nach positivem Votum Projektbeschreibung und Formantrag bei der WIBank. Eine inhaltliche Abstimmung vorab ist laut Ministerium nicht möglich.
Quelle [27]: Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation: Distr@l
Förderprogramme Mecklenburg-Vorpommern
Kein Aufruf 2026 bekannt
Mecklenburg-Vorpommern hat Digitalisierungsvorhaben kleiner Betriebe mit einem zweistufigen Aufruf gefördert. Belegt ist der Aufruf 2024; einen offenen Aufruf für 2026 hat das Land nicht veröffentlicht. Das frühere Programm DigiTrans ist beendet.
Digitalisierungsförderung MV
Gefördert wurde die Einführung digitaler Lösungen in betrieblichen Produktions- und Leistungsprozessen. Das Verfahren ist zweistufig: erst eine Projektskizze bei der TBI, nach der Auswahl der förmliche Antrag.
Status: Unklar. Belegt ist nur der Aufruf 2024 (Skizzen bis 31.12.2024). Ob 2026 ein neuer Aufruf kommt, erfragen Sie beim Wirtschaftsministerium oder bei der TBI.
Zur Programmseite (Land Mecklenburg-Vorpommern)
- Förderart
- Förderung betrieblicher Kleinstinvestitionen
- Bewilligung
- Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern; Abwicklung durch das TBI Technologie-Beratungs-Institut
- Für wen
- KMU mit weniger als 100 Beschäftigten; Schwerpunkte Verarbeitendes Gewerbe, Handwerk und Tourismus
- Förderung
- Fördersatz und Höchstbetrag des Aufrufs 2024 hat das Ministerium nicht veröffentlicht; Auskunft beim Wirtschaftsministerium
Quellen [28, 29]: Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern: Unterstützung bei der Einführung von Digitalisierungslösungen; Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern: Pressemitteilung zu DigiTrans (12.05.2023)
Förderprogramme Niedersachsen
Beendet (12/2025)
Niedersachsen hat den Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ zum 31.12.2025 beendet. Ein Nachfolgeprogramm speziell für Digitalisierung nennt die NBank nicht. Für innovative Vorhaben gibt es das nIFP, für Investitionen den NBank Investkredit.
Quelle [30]: NBank: Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ (ausgelaufen)
Niedrigschwelliges Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk (nIFP)
Gefördert werden nur innovative Vorhaben: neue oder verbesserte Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen. Prozess- und Organisationsinnovationen nur bei förderfähigen Gesamtausgaben über 200.000 €.
Status: Antragstellung laut NBank jederzeit möglich.
Zur Programmseite (NBank)
- Förderart
- Zuschuss für Innovationsvorhaben
- Bewilligung
- Land Niedersachsen; NBank
- Für wen
- Start-ups und KMU mit Eintrag im Handelsregister oder im Sinne der Handwerksordnung, mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen
- Förderung
- Bis 35 %, kleine Unternehmen in der Übergangsregion bis 45 %; höchstens 100.000 €
- Antrag
- Über das NBank-Kundenportal, vor Vorhabenbeginn
Quelle [31]: NBank: Niedrigschwelliges Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk (nIFP)
NBank Investkredit (NIK)
Digitalisierung ist ausdrücklich ein Förderzweck, für Investitionen oder Betriebsmittel.
Status: Antragstellung laut NBank bis 21.12.2026 möglich.
Zur Programmseite (NBank)
- Förderart
- Förderdarlehen
- Bewilligung
- NBank; Antrag ausschließlich über die Hausbank
- Für wen
- KMU der gewerblichen Wirtschaft, die mindestens drei Jahre alt sind, und Freiberufler mit mindestens drei Jahren am Markt, in Niedersachsen
- Förderung
- Darlehen 50.000 bis 4 Mio. €, bis 100 % der förderfähigen Kosten; Laufzeit 5, 7 oder 10 Jahre
- Antrag
- Ausschließlich über die Hausbank
Quelle [32]: NBank: NBank Investkredit (NIK)
Förderprogramme Nordrhein-Westfalen
IT-Sicherheit per Losverfahren
Nordrhein-Westfalen fördert über das Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID). Einen Zuschuss für Standardsoftware gibt es nicht mehr; Sicherheitssoftware wie Virenschutz und Firewall ist über MID-Digitale Sicherheit förderfähig. Der Förderaufruf 2026 für Beratung (MID-Digitale Prozesse) ist laut NRW.BANK ausgeschöpft. Für MID-Digitale Sicherheit und MID-Digitalisierung ist die Registrierung zum monatlichen Losverfahren möglich.
Quelle [33]: NRW.BANK: Mittelstand Innovativ & Digital (MID)
MID-Digitale Prozesse
Gefördert wird ausschließlich externe Beratung: Ist-Analyse, Soll-Konzept, Softwareauswahl und fachliche Begleitung der Einführung. Software und Lizenzen sind nicht förderfähig.
Status: Förderaufruf 2026 ausgeschöpft, Portal geschlossen. Die Richtlinie gilt vom 01.09.2026 bis 31.12.2029.
Zur Programmseite (NRW.BANK)
- Förderart
- Zuschuss für externe Beratung (Festbetrag je Tagewerk)
- Bewilligung
- Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen; Bewilligung NRW.BANK
- Für wen
- KMU in Nordrhein-Westfalen
- Förderung
- Höchstens 500 € je Tagewerk bei 10 bis 30 Tagewerken, insgesamt höchstens 15.000 €
- Antrag
- Nur in befristeten Förderaufrufen über das Online-Förderportal der NRW.BANK
Quellen [34, 35]: NRW.BANK: MID-Digitale Prozesse; Land Nordrhein-Westfalen: Richtlinie MID-Digitale Prozesse (MBl. NRW. 2026 Nr. 211)
MID-Digitale Sicherheit
Gefördert werden Ist-Analysen durch externe IT-Dienstleister, Schulungen der Beschäftigten sowie Soft- und Hardware für den IT-Basisschutz: Virenschutz, Schutz vor Ransomware, Patch-Management und Firewall, jeweils mit Installation.
Status: Registrierung zum monatlichen Losverfahren laut NRW.BANK möglich.
Zur Programmseite (NRW.BANK)
- Förderart
- Zuschuss
- Bewilligung
- Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen; Bewilligung NRW.BANK
- Für wen
- KMU in Nordrhein-Westfalen
- Förderung
- 50 %, höchstens 15.000 €; Bagatellgrenze 4.000 €
- Antrag
- Monatliche Interessenbekundung mit Losverfahren, danach 28 Tage für den Antrag
Quellen [36, 37]: NRW.BANK: MID-Digitale Sicherheit; Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW: Richtlinie MID-Digitale Sicherheit (MBl. NRW. 2026 Nr. 12)
MID-Digitalisierung
Seit 01.01.2026 nur noch für die Entwicklung digitaler Produkte mit mindestens einer Schlüsseltechnologie wie KI, Machine Learning, Data Mining, Echtzeitverarbeitung oder Augmented und Virtual Reality. Fremdleistungen Dritter sind förderfähig. Die betriebsinterne Digitalisierung fördert das Programm nicht mehr.
Status: Registrierung zum monatlichen Losverfahren laut NRW.BANK möglich.
Zur Programmseite (NRW.BANK)
- Förderart
- Zuschuss für die Entwicklung digitaler Produkte
- Bewilligung
- Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen; Bewilligung NRW.BANK
- Für wen
- KMU in Nordrhein-Westfalen, die marktreife digitale Produkte mit Schlüsseltechnologien entwickeln
- Förderung
- 50 %, höchstens 15.000 €; Bagatellgrenze 4.000 €
- Antrag
- Monatliches Losverfahren im NRW.BANK-Kundenportal, danach 28 Tage für den Antrag
Quellen [38, 39]: NRW.BANK: MID-Digitalisierung; Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW: Richtlinie MID-Digitalisierung (MBl. NRW. 2026 Nr. 10)
Förderprogramme Rheinland-Pfalz
Vor allem Beratung
Rheinland-Pfalz fördert vor allem Beratung. Das Programm DigiBoost ist seit 31.03.2022 beendet. Seit 16.12.2025 gibt es das Betriebsberatungsprogramm, unter anderem zum Thema Digitalisierung und KI. Der Investitionszuschuss IBI-EFRE setzt förderfähige Kosten von mindestens 250.000 € (kleine) bzw. 500.000 € (mittlere Unternehmen) voraus.
Quelle [40]: ISB Rheinland-Pfalz: Digitalisierung im Mittelstand bleibt im Fokus (DigiBoost)
Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz (ISB-Programm 158)
Gefördert wird externe Beratung, unter anderem zu Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, Organisation und Strategie, Design und Innovation.
Status: Beantragbar seit 16.12.2025; kein Antragsstopp veröffentlicht.
Zur Programmseite (ISB)
- Förderart
- Zuschuss zu Beratungskosten
- Bewilligung
- Land Rheinland-Pfalz (Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima); Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
- Für wen
- Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz; außerdem Gründer und Übernehmer
- Förderung
- Bis 50 % der Beratungskosten, höchstens 500 € je Tagewerk; höchstens 20 Tagewerke innerhalb von vier Kalenderjahren
- Antrag
- Per E-Mail bei der ISB, vor Beauftragung der Beratung; für Digitalisierungsberatung mit Förderempfehlung der zuständigen IHK oder Handwerkskammer
Quellen [41, 42, 43]: ISB Rheinland-Pfalz: Betriebsberatungsprogramm (158); ISB Rheinland-Pfalz: Beratungsförderung; Land Rheinland-Pfalz / ISB: Verwaltungsvorschrift Betriebsberatungsprogramm
Implementierung betrieblicher Innovationen (IBI-EFRE, ISB-Programm 361)
Gefördert werden Investitionen in betriebliche Innovationen, unter anderem Vorhaben, die Digitalisierungspotenziale in Produktion und Geschäftsmodell nutzen. Das Investitionsvolumen muss einen Zuschuss von mindestens 50.000 € ermöglichen.
Status: Aktueller Status nicht veröffentlicht; bitte bei der ISB erfragen.
Zur Programmseite (ISB)
- Förderart
- Investitionszuschuss für größere Vorhaben
- Bewilligung
- Land Rheinland-Pfalz; ISB; EFRE-kofinanziert
- Für wen
- KMU der gewerblichen Wirtschaft in Rheinland-Pfalz; ausgeschlossen sind unter anderem Bauhauptgewerbe, Einzelhandel und Gastronomie
- Förderung
- Kleine Unternehmen bis 20 %, mittlere bis 10 % der förderfähigen Kosten; Mindestzuschuss 50.000 €
- Antrag
- Digital über das ISB-Kundenportal, vor Investitionsbeginn; vor dem Beginn muss eine schriftliche Bestätigung der ISB vorliegen
Quelle [44]: ISB Rheinland-Pfalz: Implementierung betrieblicher Innovationen (IBI-EFRE)
Förderprogramme Saarland
Antrag in Förderaufrufen
Das Saarland fördert seit Februar 2025 mit „DigitalInvest KMU“ aus dem Mittelstandspaket der Landesregierung. Bis Mai 2026 hat das Land nach eigenen Angaben rund drei Millionen Euro bewilligt.
Quelle [45]: Land Saarland, Wirtschaftsministerium: „DigitalInvest KMU“: drei Millionen Euro bewilligt (18.05.2026)
DigitalInvest KMU
Die Basisförderung unterstützt Ausgaben, mit denen ein Unternehmen bestehende Abläufe durch digitale Produkte und Dienstleistungen verbessert. Die Plus-Förderung gilt für digitale Anwendungen, die Unternehmens- oder Geschäftsmodelle deutlich verändern: Sie sollen den digitalen Reifegrad spürbar steigern und einen besonderen Innovationsgehalt haben.
Status: Anträge nur während der Förderaufrufe möglich; das aktuelle Aufruffenster nennt die Programmseite. Das Land meldete am 18.05.2026 rund drei Millionen Euro Bewilligungen.
Passt zu: Digitalisierung bestehender Abläufe (Basis) oder ein innovatives Vorhaben, das Ihr Geschäftsmodell verändert (Plus).
Zur Programmseite (Land Saarland)
- Förderart
- Zuschuss
- Bewilligung
- Wirtschaftsministerium des Saarlandes; Antrag über das Förderportal des Landes (nFMI)
- Für wen
- KMU mit Sitz oder Betriebsstätte im Saarland
- Förderung
- Kleine Unternehmen bis 50 %, mittlere Unternehmen bis 30 % der förderfähigen Ausgaben; Basis höchstens 12.500 €, Plus höchstens 20.000 €
- Antrag
- Vollständig digital über das Förderportal des Saarlandes, nur während der Förderaufrufe; Bearbeitung laut Land in der Regel 3 bis 6 Wochen
Quellen [46, 47]: Land Saarland, Wirtschaftsministerium: DigitalInvest KMU; Serviceportal Saarland: DigitalInvest KMU
Förderprogramme Sachsen
Nur Raum Leipzig
Sachsen fördert mit der Förderrichtlinie Digitalisierung Zuschuss (FRL Digi-Z). Wegen hoher Nachfrage gilt seit 17.07.2026 ein Antragsstopp für die Stadt Dresden, die Stadt Chemnitz und acht Landkreise. Anträge sind nur noch aus der Stadt Leipzig, dem Landkreis Leipzig und dem Landkreis Nordsachsen möglich. Zusätzlich bietet die Sächsische Aufbaubank ein Digitalisierungsdarlehen.
Förderrichtlinie Digitalisierung Zuschuss EFRE 2021 bis 2027 (FRL Digi-Z)
Gefördert werden Heranführungsprojekte (nur Kleinstunternehmen, die erstmals ein Digitalisierungsprojekt umsetzen) und Transformationsprojekte (komplexe Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen in KMU). Direkte Personalausgaben sind nicht förderfähig.
Status: Seit 17.07.2026 Antragsstopp in Dresden, Chemnitz und acht Landkreisen; weiter beantragbar in der Stadt Leipzig, im Landkreis Leipzig und im Landkreis Nordsachsen.
Passt zu: erstes Digitalisierungsprojekt eines Kleinstunternehmens (Heranführung) oder ein umfassenderes Vorhaben als Transformationsprojekt.
Zur Programmseite (SAB)
Zur Richtlinie
- Förderart
- Zuschuss
- Bewilligung
- Sächsisches Wirtschaftsministerium; Bewilligung Sächsische Aufbaubank (SAB); EFRE-kofinanziert
- Für wen
- Gewerbliche KMU und Freie Berufe mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen
- Förderung
- Heranführung (Kleinstunternehmen) bis 60 %; Transformation bis 50 % (Kleinst- und Kleinunternehmen) bzw. 35 % (mittlere Unternehmen); jeweils 10 Prozentpunkte mehr bei Tarifbindung; Ausgaben ab 5.000 €
- Antrag
- Bei der SAB; Bearbeitung in der Reihenfolge des Eingangs
Quellen [48, 49]: Sächsische Aufbaubank (SAB): Förderrichtlinie Digitalisierung Zuschuss EFRE 2021 bis 2027; Freistaat Sachsen: Förderrichtlinie Digitalisierung Zuschuss EFRE 2021 bis 2027 (REVOSax)
Digitalisierungsdarlehen (Digi-D)
- Förderart
- Förderdarlehen
- Bewilligung
- Sächsische Aufbaubank (SAB)
- Für wen
- KMU in Sachsen
- Förderung
- Darlehen 30.000 bis 250.000 €; Zinssatz laut SAB 1,5 % pro Jahr für JTF-finanzierte Vorhaben, 2,5 % pro Jahr für Vorhaben aus Landesmitteln; Laufzeit bis 6 Jahre, davon 1 Jahr tilgungsfrei
- Antrag
- Über das Förderportal der SAB oder über die Hausbank
Quelle [50]: Sächsische Aufbaubank (SAB): Digitalisierungsdarlehen (Digi-D)
Förderprogramme Sachsen-Anhalt
Nächstes Fenster 16.11.2026
Sachsen-Anhalt fördert Digitalisierungsprojekte mit „Sachsen-Anhalt DIGITAL INNOVATION“. Anträge sind nur in Antragsfenstern möglich. Das Fenster vom 28.09.2026 ist beendet. Das nächste öffnet am 16.11.2026 um 13:00 Uhr und schließt, sobald 90 Anträge eingegangen sind.
Sachsen-Anhalt DIGITAL INNOVATION
Gefördert werden Konzeption und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten für interne Abläufe, digitale Vorgänge mit Außenwirkung, Vertrieb und IT-Sicherheit. Förderfähig sind Personal- und Sachausgaben, Investitionen und Dienstleistungen. Der Kauf von Hard- und Software ist grundsätzlich ausgeschlossen, außer er gehört zum Projekt und bringt einen innovativen Mehrwert.
Status: Fenster vom 28.09.2026 beendet. Nächstes Fenster ab 16.11.2026, 13:00 Uhr, bis 90 Anträge eingegangen sind.
Passt zu: Automatisierung interner Abläufe durch einen externen Dienstleister.
Zur Programmseite (Investitionsbank Sachsen-Anhalt)
- Förderart
- Zuschuss
- Bewilligung
- Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt; Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)
- Für wen
- KMU mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt
- Förderung
- Bis 50 % der förderfähigen Ausgaben, höchstens 70.000 € Zuschuss je Projekt bei Gesamtkosten bis 200.000 €; Mindestzuschuss 3.000 €; Beraterkosten bis 6.000 €; Laufzeit bis 12 Monate
- Antrag
- Nur im Antragsfenster über die Investitionsbank; Zulassung nach Eingangsreihenfolge und Mindestpunktzahl
Quellen [51, 52, 53]: Investitionsbank Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt DIGITAL INNOVATION; Investitionsbank Sachsen-Anhalt: DIGITAL INNOVATION: 9. Förderaufruf; Investitionsbank Sachsen-Anhalt: Richtlinie DIGITAL INNOVATION (nichtamtlicher Auszug ab 15.07.2026)
Sachsen-Anhalt DIGITAL CREATIVITY
Gefördert werden innovative digitale Produkte und Medienproduktionen.
Status: 6. Wettbewerbsrunde vom 05.10.2026, 08:00 Uhr, bis 16.10.2026, 13:00 Uhr; sie endet früher, wenn genug Anträge eingegangen sind.
Passt nicht zu: Digitalisierung interner Abläufe eines Handwerks- oder Produktionsbetriebs (dafür DIGITAL INNOVATION).
Zur Programmseite (Investitionsbank Sachsen-Anhalt)
- Förderart
- Zuschuss für digitale Produkte und Medien
- Bewilligung
- Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt; Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)
- Für wen
- KMU und Existenzgründer mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt, die Produkte für digitale Märkte entwickeln, etwa Games, Apps, Softwareanwendungen oder Virtual Reality
- Förderung
- Bis 75 %, höchstens 130.000 € je Projekt, davon höchstens 10.000 € für die Projektentwicklung
- Antrag
- Wettbewerbsrunden über das Kundenportal der Investitionsbank
Quelle [54]: Investitionsbank Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt DIGITAL CREATIVITY
Förderprogramme Schleswig-Holstein
Antrag möglich
Schleswig-Holstein fördert kleine Unternehmen in zwei Modulen: Beratung (Modul 1) und Umsetzung (Modul 2). Modul 2 ist grundsätzlich auch ohne vorheriges Modul 1 möglich; die WTSH empfiehlt, mit der Beratung zu beginnen.
Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen, Modul 1: Beratung
Gefördert wird externe Beratung zur Planung von Digitalisierungsmaßnahmen: Analyse der Abläufe, passende Lösungen und Handlungsempfehlungen.
Status: Antrag laut WTSH möglich.
Zur Programmseite (WTSH)
- Förderart
- Zuschuss für externe Beratung
- Bewilligung
- Land Schleswig-Holstein; Antrag an die Wirtschaftsförderung WTSH
- Für wen
- Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein
- Förderung
- Bis 40 % von Beraterkosten zwischen 2.500 € und 20.000 €
- Antrag
- Vor Maßnahmebeginn über das Landesserviceportal an die WTSH
Quellen [55, 56]: WTSH: Förderung niedrigschwelliger innovativer Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen; Land Schleswig-Holstein, Zuständigkeitsfinder: Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen, Modul 1
Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen, Modul 2: Umsetzung
Gefördert wird die Umsetzung individueller Digitalisierungslösungen, einschließlich Qualifizierung der Beschäftigten und Investitionen in Hard- und Software mit zugehörigen Dienstleistungen. Modul 1 ist keine Pflicht, wird von der WTSH aber empfohlen.
Status: Antrag laut WTSH möglich.
Passt zu: Umsetzung eines Digitalisierungsvorhabens, am besten nach einer geförderten Beratung in Modul 1.
Zur Programmseite (WTSH)
- Förderart
- Zuschuss für die Umsetzung
- Bewilligung
- Land Schleswig-Holstein; Antrag an die Wirtschaftsförderung WTSH
- Für wen
- Kleine Unternehmen wie in Modul 1
- Förderung
- Bis 40 % von Kosten zwischen 10.000 € und 200.000 €
- Antrag
- Wie Modul 1, vor Maßnahmebeginn
Quellen [55, 57]: WTSH: Förderung niedrigschwelliger innovativer Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen; Land Schleswig-Holstein, Zuständigkeitsfinder: Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen, Modul 2
Förderprogramme Thüringen
Digitalbonus ausgeschöpft
Beim Digitalbonus Thüringen sind die Mittel ausgeschöpft. Anträge sind nicht mehr möglich, eine Neuauflage ist laut Thüringer Aufbaubank nicht geplant. Beratungen mit Schwerpunkt Digitalisierung fördert das Land über die Beratungsrichtlinie.
Digitalbonus Thüringen
Gefördert werden Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen, Datenverarbeitung und Cybersicherheit einschließlich externer Dienstleistungen sowie Schulungen.
Status: Keine Anträge mehr möglich. Die Mittel sind laut TAB ausgeschöpft, eine Neuauflage ist nach aktuellem Stand nicht geplant.
Zur Programmseite (TAB)
- Förderart
- Zuschuss
- Bewilligung
- Thüringer Wirtschaftsministerium; Bewilligung Thüringer Aufbaubank (TAB)
- Für wen
- KMU der gewerblichen Wirtschaft, unter anderem Handwerk, Handel, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe und Gastgewerbe
- Förderung
- Bis 50 %, höchstens 15.000 €; zuwendungsfähige Ausgaben 5.000 € bis 150.000 €; höchstens 2 Vorhaben je Unternehmen
- Antrag
- Mit Digitalisierungskonzept vor Vorhabenbeginn über das Thüringer Förderportal bei der TAB
Quellen [58, 59]: Thüringer Aufbaubank: Digitalbonus Thüringen; Thüringer Aufbaubank: Richtlinie Digitalbonus Thüringen
Beratungsrichtlinie (betriebswirtschaftliche und technische Beratung)
Gefördert wird externe betriebswirtschaftliche und technische Beratung. Seit 01.01.2025 ist Digitalisierung als Beratungsschwerpunkt möglich.
Status: Antrag laut TAB möglich, als Intensivberatung über das Online-Portal der TAB.
Zur Programmseite (TAB)
- Förderart
- Zuschuss zu Beratungskosten
- Bewilligung
- Freistaat Thüringen; Thüringer Aufbaubank (TAB); ESF Plus
- Für wen
- KMU mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Thüringen
- Förderung
- 50 % eines Kostensatzes von 950 € je Tagewerk
- Antrag
- Online über das Förderportal der TAB; vorher Kontakt mit einem der von der TAB genannten Qualitätssicherer
Quelle [60]: Thüringer Aufbaubank: Beratungsrichtlinie