Paket 01 für Handwerksbetriebe

Kalkulation im Handwerk automatisieren: Angebote aus fertigen Bausteinen

Sie bekommen ein fertig eingerichtetes Kalkulationstool mit sauberen Stammdaten und Einkaufspreisen aus den Preisdateien Ihres Großhandels. Position wählen, Menge eintragen, Angebot prüfen und versenden. Preise, Zeitansätze und Zuschläge sind dafür schon hinterlegt.

Warum Angebote im Handwerk so lange dauern

Wenn Sie sich in einem dieser Punkte wiedererkennen, lohnt sich ein genauer Blick auf Ihre Kalkulation.

Was das Werkzeug übernimmt und was bei Ihnen bleibt

Automatisiert wird, was nach festen Regeln läuft; die Entscheidungen bleiben bei Ihnen.

Das bleibt Ihre Entscheidung

  • Wie hoch Ihre Zuschläge sind, legen Sie fest; das Werkzeug rechnet nur damit.
  • Ihren Stundensatz bestimmen Sie anhand Ihrer eigenen Kosten; ich hinterlege ihn als Regel.
  • Ob ein Kunde einen Rabatt bekommt, entscheiden Sie je Angebot.
  • Vor dem Versand prüfen Sie jedes Angebot; kein Angebot verlässt das Haus ungesehen.

Womit ich die Kalkulation automatisiere

Ich arbeite herstellerneutral mit dem, was in Ihrem Betrieb schon vorhanden ist.

In fünf Schritten zur automatischen Kalkulation

Der Preis steht vor dem Start fest. Umgesetzt wird Schritt für Schritt nach dem Zeitplan aus Ihrem Angebot.

Ein Angebot vorher und nachher

Angenommen wird ein Elektrobetrieb mit 8 Beschäftigten, der ein Angebot für die Elektroinstallation einer Wohnung mit rund 40 Positionen erstellt. Vorher kalkuliert die Büroleitung mit einer Preisliste im Ordner und einer Excel-Vorlage, nachher mit dem eingerichteten Kalkulationstool.

Beispielrechnung mit angenommenen Werten. Der Elektrobetrieb ist ein Musterbetrieb, die Minuten sind Annahmen, keine gemessenen Werte.

Arbeitsschritt Vorher Nachher
Einkaufspreise für 40 Positionen heraussuchen rund 60 Minuten, Preisliste im Ordner und Rückfragen beim Großhandel rund 5 Minuten, Preise aus der eingelesenen Preisdatei prüfen
Zeitansätze je Position festlegen rund 45 Minuten, aus Erfahrung und alten Angeboten rund 5 Minuten, Zeitansätze der Leistungspakete prüfen
Zuschläge, Stundensatz und Fahrtkosten rechnen rund 20 Minuten, Formeln je Datei prüfen rund 2 Minuten, Regeln rechnen, Sie entscheiden über Sonderzuschläge
Positionen und Texte in die Angebotsvorlage übertragen rund 40 Minuten, Abtippen und Formatieren rund 10 Minuten, Pakete wählen und Mengen eintragen
Angebot prüfen und versenden rund 15 Minuten, Rechenfehler suchen rund 10 Minuten, inhaltliche Prüfung
Gesamt rund 3 Stunden rund eine halbe Stunde

Bei angenommen zwei solchen Angeboten pro Woche werden aus rund 6 Stunden rund 1 Stunde Büroarbeit. Was Sie mit der gewonnenen Zeit tun, mehr Angebote oder früher Feierabend, entscheiden Sie.

Wer das umsetzt

Peter Ungur, Betriebslogik
Peter Ungur Freiberufler · M.Sc. Big Data & Business Analytics

Kalkulation automatisieren in SHK, Elektro, Kfz und Bau

Häufige Fragen zur Kalkulations-Automatisierung

Excel oder Google Sheets können reichen, wenn die Arbeitsmappe sauber aufgebaut ist: ein Stammdatenblatt, ein Regelwerk für Zuschläge und Stundensätze, eine Angebotsvorlage. Haben Sie bereits eine Handwerkersoftware, bleibt sie das führende System, und ich richte Stammdaten und Vorlagen darin ein. Neue Software kommt nur ins Spiel, wenn ihr Nutzen den Aufwand eindeutig überwiegt; das kläre ich mit Ihnen vor dem Start.

Der Preis richtet sich nach dem Aufwand: Zahl der Artikel und Leistungen, Zustand der Stammdaten, Zahl der Großhändler und Ihre Software. Diesen Aufwand ermittle ich im kostenlosen Analyse-Gespräch, danach steht der Preis vor dem Start fest. Kosten Dritter, etwa für Lizenzen oder Zusatzmodule, stehen im Angebot, soweit sie absehbar sind. Es fallen keine Lohnnebenkosten an, und Sie schaffen keine feste Stelle.

Das hängt vom Umfang ab und davon, wie schnell Daten, Zugänge und Rückmeldungen vorliegen. Bei der Kalkulation sind das vor allem die Preisdateien aus Ihrem Kundenkonto beim Großhändler, Ihre Zuschläge und Stammdaten. Nach dem Analyse-Gespräch erhalten Sie, soweit absehbar, einen konkreten Zeitplan. Der Zeitplan nennt die einzelnen Schritte und was ich dafür von Ihnen brauche. Wir beginnen mit einem Ablauf und bauen danach schrittweise aus.

Aus den Preisdateien in Ihrem Kundenkonto beim Großhändler. Ich richte den Einlesevorgang so ein, dass neue Preise den vorhandenen Artikeln zugeordnet werden und Ihre individuellen Rabatte berücksichtigt bleiben. In der Kfz-Werkstatt kommen Teilepreise und Arbeitswerte dagegen über die Kataloge, die Ihre Werkstattsoftware anbindet. Preise, die kein Großhändler liefert, etwa für Sonderanfertigungen, pflegen Sie an einer Stelle selbst.

Preisdateien als Datanorm oder Excel aus Ihrem Kundenkonto beim Großhändler sind der übliche Weg. Unterstützt Ihre Handwerkersoftware IDS Connect oder Open Masterdata und bietet Ihr Großhändler das an, lassen sich Artikel und Preise auch direkt übernehmen.

Dann beginnen wir mit dem, was da ist. Das Aufbauen der Stammdaten ist Teil des Pakets: Ich sammle, was in Dateien, Ordnern und Köpfen vorhanden ist, bereinige es und baue daraus einen Artikel- und Leistungsstamm. Was fehlt, ergänze ich mit Ihnen Schritt für Schritt, zuerst für die Leistungen, die Sie am häufigsten anbieten. Je mehr fehlt, desto länger dauert dieser Schritt.

Ja, jede Zahl im Angebot hat eine Herkunft: Einkaufspreis, Zuschlag, Zeitansatz, Stundensatz. Sie sehen je Position, wie der Preis entsteht, und können jede Regel selbst ändern. Es gibt keine versteckten Formeln und keine Zahlen, die aus dem Nichts kommen.

Sie arbeiten selbstständig mit dem Werkzeug; Einweisung und Dokumentation gehören zum Paket. Das Projekt endet, die Zusammenarbeit nicht: Bei Fragen, neuen Leistungen oder einem weiteren Großhändler bin ich direkt erreichbar. Ob es weitergeht, entscheiden Sie frei, ohne Bindung.

Für Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Betriebe gibt es je nach Bundesland Zuschussprogramme, dazu den Förderkredit der KfW. Eine Übersicht mit Fördersatz, Status und Antragsstelle finden Sie unter Förderprogramme für Digitalisierung. Ob Ihr Vorhaben förderfähig ist, entscheidet die Förderstelle. Viele Programme verlangen den Antrag vor dem Auftrag.

Sehen Sie, was in Ihrem Betrieb möglich ist

Im kostenlosen Gespräch sehe ich mir Ihre heutige Kalkulation an und zeige Ihnen, was sich automatisieren lässt. Nach dem Analyse-Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Preis und Zeitplan.

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