Für Handwerksbetriebe

Prozess­automatisierung im Handwerk: Büroroutine abgeben, Freigabe behalten

Angebote, Rechnungen, Stammdaten, Stundenzettel und Nachkalkulation kosten Zeit am Schreibtisch, die auf der Baustelle und in der Werkstatt fehlt. Ich richte Abläufe ein, die wiederkehrende Schritte übernehmen, möglichst mit den Werkzeugen, die Sie schon haben.

Wo Ihr Betrieb heute Zeit verliert

Wenn Sie sich in einem dieser Punkte wiedererkennen, lohnt sich ein genauer Blick auf Ihre Abläufe.

Was ich automatisiere und was bei Ihnen bleibt

Automatisiert wird, was sich wiederholt und nach festen Regeln läuft; was Erfahrung und Urteil braucht, bleibt bei Ihnen.

Das bleibt Ihre Entscheidung

  • Welche Stundensätze, Zuschläge und Rabatte gelten, legen Sie fest; das Werkzeug rechnet nur damit.
  • Kein Angebot und keine Rechnung geht raus, bevor Sie oder Ihre Büroleitung freigegeben haben.
  • Ob ein Nachtrag berechnet wird und wie Sie mit einem Kunden umgehen, bleibt Ihre Entscheidung.
  • Welche Daten in welches System gehören und wer darauf zugreift, bestimmen Sie.

Wo KI im Handwerksbüro helfen kann

In Paket 03 kommt KI dort dazu, wo Texte und Belege Vorarbeit kosten. Die KI macht einen Vorschlag, entschieden und freigegeben wird bei Ihnen. Weitere Einsatzfelder, etwa Auswertungen und Wissen aus Ihren Unterlagen, stehen unter KI im Handwerk umsetzen.

So setze ich KI ein

  • Kein Ergebnis der KI geht an Kunden oder in die Buchhaltung, bevor Sie oder Ihre Büroleitung freigegeben haben.
  • Jeden Ablauf teste ich vor der Übergabe mit Ihrer Zustimmung an echten Fällen aus Ihrem Betrieb.
  • Kosten Dritter, etwa für Lizenzen oder Zusatzmodule, stehen im Angebot, soweit sie absehbar sind.

Womit ich Prozesse im Handwerks­betrieb automatisiere

Digitalisierung heißt für mich nicht zuerst neue Software, sondern Abläufe, die mit dem laufen, was in Ihrem Betrieb schon da ist.

In fünf Schritten von der Analyse zur fertigen Lösung

Der Preis steht vor dem Start fest. Umgesetzt wird Schritt für Schritt nach dem Zeitplan aus Ihrem Angebot.

Ein SHK-Musterbetrieb mit 12 Beschäftigten,
vorher und nachher

Der Musterbetrieb hat 12 Beschäftigte: den Inhaber, zwei Bürokräfte und neun Monteure. Er kalkuliert in Excel und schreibt Rechnungen in einer Handwerkersoftware. Stundenzettel kommen auf Papier, die Preisdatei des Großhandels wird selten eingelesen.

Beispielrechnung mit angenommenen Werten. Der Betrieb ist ein Musterbetrieb. Die Zeiten sind Annahmen zur Veranschaulichung, keine gemessenen Werte.

Arbeitsschritt Vorher Nachher
Angebot kalkulieren (4 Angebote je Woche) rund 2 Stunden je Angebot, Preise aus Katalog und Telefon rund 45 Minuten je Angebot, Preise aus dem gepflegten Artikelstamm
Preisdatei des Großhandels einlesen (einmal im Monat) rund 3 Stunden, wird oft verschoben rund 30 Minuten: Datei aus dem Kundenkonto laden, Einlesen starten, markierte Preissprünge prüfen
Stundenzettel übertragen (9 Zettel je Woche) rund 10 Minuten je Zettel, mit Rückfragen rund 2 Minuten Kontrolle je Zettel, die Monteure erfassen ihre Stunden digital am Auftrag
Rechnung aus Auftrag erstellen (8 Rechnungen je Woche) rund 30 Minuten je Rechnung rund 10 Minuten je Rechnung, der Entwurf ist vorbefüllt
Nachkalkulation je Auftrag (8 Aufträge je Woche) nur bei Verdacht, dann rund 1 Stunde rund 5 Minuten Kontrolle, Soll und Ist stehen nebeneinander

Mit diesen Annahmen spart das Büro rund 9 Stunden je Woche. Die Zeit für die Nachkalkulation von 8 Aufträgen je Woche ist dabei schon abgezogen. Welche Werte in Ihrem Betrieb gelten, sehen wir uns im Analyse-Gespräch an.

Wer das umsetzt

Peter Ungur, Betriebslogik
Peter Ungur Freiberufler · M.Sc. Big Data & Business Analytics

Prozess­automatisierung in SHK, Elektro, Kfz und Bau

Häufige Fragen zur Prozess­automatisierung im Handwerk

Nicht unbedingt. Ich arbeite zuerst mit dem, was Sie haben: Excel, Google Sheets oder Ihre vorhandene Handwerkersoftware. Manche Funktionen, etwa eine direkte Anbindung an Ihren Großhändler, setzen in Ihrer Software ein Zusatzmodul, eine aktuelle Version oder einen laufenden Pflegevertrag voraus. Außerdem muss Ihr Großhändler das anbieten. Neue Werkzeuge kommen nur ins Spiel, wenn der Nutzen den Aufwand klar überwiegt, und dann bespreche ich die Optionen vorher mit Ihnen.

Der Preis richtet sich nach dem Aufwand und steht vor dem Start fest. Nach dem Analyse-Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Preis und Zeitplan. Kosten Dritter, etwa für Lizenzen oder Zusatzmodule, stehen im Angebot, soweit sie absehbar sind. Es gibt kein offenes Stundenkonto, keine Lohnnebenkosten und keine feste Stelle. Betriebs-Check und Analyse-Gespräch sind kostenlos.

Das hängt vom Umfang ab und davon, wie schnell Daten, Zugänge und Rückmeldungen vorliegen. Bei der Prozessautomatisierung kommt es außerdem darauf an, welche Exporte und Schnittstellen Ihre Programme bieten und ob Stunden und Material schon digital erfasst werden. Nach dem Analyse-Gespräch erhalten Sie, soweit absehbar, einen konkreten Zeitplan. Der Zeitplan nennt die einzelnen Schritte und was ich dafür von Ihnen brauche. Wir beginnen mit einem Ablauf und bauen danach schrittweise aus.

Ich arbeite datensparsam: Ihre Daten werden nur für den vereinbarten Zweck verarbeitet, und Lösungen laufen wo möglich lokal in Ihrem Betrieb oder in Rechenzentren innerhalb der EU. Wo ich personenbezogene Daten für Sie verarbeite, schließe ich mit Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).

Wenn Ihr Großhändler Ihnen Preisdateien bereitstellt, ja. Datanorm- oder Excel-Dateien aus Ihrem Kundenkonto werden in Ihren Artikelstamm eingelesen und mit Ihren Konditionen verrechnet. Das Einlesen richte ich ein. Unterstützt Ihre Handwerkersoftware IDS Connect oder Open Masterdata und bietet Ihr Großhändler das an, lassen sich Artikel und Preise auch direkt übernehmen. In der Kfz-Werkstatt spielt Datanorm kaum eine Rolle: Teilepreise kommen über die Teilekataloge in Ihrer Werkstattsoftware oder die Portale Ihrer Teilehändler. Was bei Ihnen möglich ist, klären wir im Analyse-Gespräch.

Mit der Übergabe endet das Projekt, nicht die Zusammenarbeit. Ihr Team arbeitet mit Einweisung und Dokumentation selbstständig, und bei Fragen sprechen Sie direkt mit mir. Kommt etwas Neues dazu, entwickle ich die Lösung mit Ihnen weiter; ob und wann, entscheiden Sie.

Für Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Betriebe gibt es je nach Bundesland Zuschuss- und Kreditprogramme. Eine Übersicht nach Bundesland und zum Förderkredit der KfW, mit amtlichen Quellen, finden Sie unter Förderprogramme für Digitalisierung. Ob Ihr Vorhaben förderfähig ist, entscheidet die Förderstelle. Eine Zusage dazu gebe ich nicht.

Das kann sich lohnen, wenn sich eine Aufgabe jede Woche wiederholt. Erledigt im kleinen Betrieb eine Person das Büro neben dem Tagesgeschäft, zählt jede Stunde, die Kalkulation oder Rechnung weniger kostet. Ich fange dann mit dem Ablauf an, der am meisten Zeit frisst.

Welcher Ablauf kostet Sie gerade am meisten Zeit?

Im kostenlosen Gespräch zeige ich Ihnen, was in Ihrem Betrieb möglich ist. Nach dem Analyse-Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Preis und Zeitplan. Wenn Sie zuerst selbst prüfen möchten, starten Sie mit dem Betriebs-Check.

Betriebs-Check starten