Künstliche Intelligenz für Handwerksbetriebe

KI im Handwerk umsetzen: Anwendungen, die in Ihrem Betrieb laufen

Sie bekommen KI-Anwendungen, die einen festen Platz in Ihren Abläufen haben: für Anfragen, Angebotstexte, Belege, Auswertungen und das Wissen in Ihren Unterlagen. Die KI macht Vorschläge, entschieden und freigegeben wird bei Ihnen.

Woran KI im Handwerk scheitern kann

Wenn Sie sich in einem dieser Punkte wiedererkennen, lohnt sich ein Blick darauf, wo KI in Ihren Abläufen tatsächlich Arbeit abnimmt.

Wo KI in Ihrem Betrieb Arbeit abnimmt und was bei Ihnen bleibt

Die Einsatzfelder sind Beispiele. Welche davon in Ihrem Betrieb passen, hängt von Ihren Abläufen und Daten ab. Wie viel sie bringen, hängt an einheitlichen Daten, etwa Auftragsnummern an Belegen. Diese Daten zu ordnen, nützt Ihrem Betrieb auch ohne KI.

Das bleibt Ihre Entscheidung

  • Kein Ergebnis der KI geht an Kunden oder in die Buchhaltung, bevor Sie oder Ihre Büroleitung freigegeben haben.
  • Preise, Zuschläge und Mengen kommen aus Ihrer Kalkulation und Ihren Regeln, nicht aus einem Sprachmodell.
  • Entscheidungen über Menschen, etwa über Bewerbungen oder die Leistung von Beschäftigten, treffen Sie, nicht die KI.
  • Welche Daten an welchen KI-Dienst gehen, legen Sie fest.

Womit ich KI in Ihrem Betrieb umsetze

Herstellerneutral: Das Werkzeug richtet sich nach der Aufgabe, nach Ihren Daten und nach den Lizenzen, die Sie schon haben.

In fünf Schritten zur KI-Anwendung im Betrieb

Der Preis steht vor dem Start fest. Umgesetzt wird Schritt für Schritt nach dem Zeitplan aus Ihrem Angebot.

Belegerfassung in einem Elektrobetrieb mit 8 Beschäftigten,
vorher und nachher

Der Musterbetrieb hat 8 Beschäftigte: den Inhaber, eine Bürokraft und sechs Monteure. Jede Woche gehen rund 60 Belege ohne strukturierte Daten ein, vor allem Lieferscheine, dazu Rechnungen, die keine E-Rechnung sind. Sie kommen auf Papier, als PDF per E-Mail oder als Foto vom Handy. Bisher tippt die Bürokraft Lieferant, Datum, Positionen und Beträge ab und ordnet jeden Beleg einem Auftrag zu. Nachher liest die KI die Werte als Vorschlag aus, die Bürokraft prüft und bestätigt.

Beispielrechnung mit angenommenen Werten. Der Betrieb ist ein Musterbetrieb. Die Zeiten sind Annahmen zur Veranschaulichung, keine gemessenen Werte.

Arbeitsschritt Vorher Nachher
Belege sammeln (60 je Woche) rund 1 Minute je Beleg, Papier und Anhänge aus mehreren Postfächern: 60 Minuten rund 30 Sekunden je Beleg, Fotos und PDFs landen in einem Eingangsordner: 30 Minuten
Lieferant, Datum, Positionen und Beträge erfassen rund 4 Minuten je Beleg abtippen: 240 Minuten rund 1 Minute je Beleg, ausgelesene Werte prüfen: 60 Minuten
Beleg dem Auftrag zuordnen rund 1 Minute je Beleg, Auftragsnummer suchen: 60 Minuten rund 20 Sekunden je Beleg, Vorschlag bestätigen: 20 Minuten
Unklare Belege klären Rückfragen bei den Monteuren: rund 15 Minuten markierte Belege gezielt nachfragen: rund 5 Minuten
Summe je Woche rund 375 Minuten rund 115 Minuten

Mit diesen Annahmen spart das Büro rund 260 Minuten, also gut 4 Stunden je Woche, über 46 Arbeitswochen knapp 200 Stunden im Jahr. Dem stehen die laufenden Kosten für den KI-Dienst oder die KI-Funktion der Software gegenüber. Welche Werte in Ihrem Betrieb gelten, sehen wir uns im Analyse-Gespräch an; die Rechnung in Euro steht im Ratgeber KI im Handwerk.

Wer das umsetzt

Peter Ungur, Betriebslogik
Peter Ungur Freiberufler · M.Sc. Big Data & Business Analytics

KI in SHK, Elektro, Kfz und Bau

Häufige Fragen zu KI im Handwerk

Das hängt von der Aufgabe ab. Für Anfragen sind es die E-Mails oder Formulareingänge, für Belege die Lieferscheine und Rechnungen als PDF oder Foto, für Fragen an Ihre Unterlagen die Dokumente selbst. Wichtiger als die Menge ist, dass die Daten einheitlich abgelegt sind, etwa mit Auftragsnummer. Was davon schon vorliegt, sehen wir uns im Analyse-Gespräch an.

Ich arbeite datensparsam: Ihre Daten werden nur für den vereinbarten Zweck verarbeitet, und Lösungen laufen wo möglich lokal in Ihrem Betrieb oder in Rechenzentren innerhalb der EU. Wo ich personenbezogene Daten für Sie verarbeite, schließe ich mit Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Welche Einstellungen die Datenschutzaufsicht für KI-Chatbots empfiehlt, steht im Ratgeber KI-Verordnung und Datenschutz.

Wer KI beruflich in eigener Verantwortung nutzt, ist nach Art. 3 Nr. 4 KI-Verordnung Betreiber. Für Betreiber zählen vor allem Maßnahmen, die die Entwicklung der KI-Kompetenz der Beschäftigten unterstützen (Art. 4). Je nach Einsatz kommt der Hinweis hinzu, dass täuschend echt wirkende Bilder, Videos oder Tonaufnahmen (Deepfakes) und bestimmte Texte mit KI erzeugt sind (Art. 50). Eine Einordnung mit amtlichen Quellen, keine Rechtsberatung, finden Sie im Ratgeber KI-Verordnung und Datenschutz.

Der Preis für die Einrichtung richtet sich nach dem Aufwand und steht vor dem Start fest. Nach dem Analyse-Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Preis und Zeitplan. Dazu kommen laufende Kosten für den KI-Dienst oder die KI-Funktion Ihrer Software, je nach Anbieter etwa je Nutzer und Monat oder nach Verbrauch. Kosten Dritter, etwa für Lizenzen oder Zusatzmodule, stehen im Angebot, soweit sie absehbar sind. Betriebs-Check und Analyse-Gespräch sind kostenlos.

Das kann sich lohnen, wenn eine Aufgabe jede Woche wiederkehrt und viel Schreib- oder Tipparbeit kostet, etwa Belege oder Anfragen. Erledigt im kleinen Betrieb eine Person das Büro neben dem Tagesgeschäft, zählt jede Stunde. Manchmal reicht auch eine feste Regel ohne KI; das klären wir im Analyse-Gespräch.

Die Anwendungen, die ich einrichte, übernehmen Vorarbeit wie Abtippen, Sortieren und erste Entwürfe. Prüfen, freigeben und mit Kunden sprechen bleibt bei Ihrem Team. Was Sie mit der gewonnenen Zeit machen, entscheiden Sie, etwa Rechnungen früher schreiben oder offene Angebote nachfassen.

Das hängt vom Umfang ab und davon, wie schnell Daten, Zugänge und Rückmeldungen vorliegen. Bei KI-Anwendungen kommt es außerdem darauf an, welchen KI-Dienst Sie nutzen wollen und wie einheitlich Ihre Belege, Anfragen oder Unterlagen vorliegen. Nach dem Analyse-Gespräch erhalten Sie, soweit absehbar, einen konkreten Zeitplan. Der Zeitplan nennt die einzelnen Schritte und was ich dafür von Ihnen brauche. Wir beginnen mit einem Ablauf und bauen danach schrittweise aus.

Für Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Betriebe gibt es je nach Bundesland Zuschuss- und Kreditprogramme, einige nennen KI ausdrücklich. Eine Übersicht mit amtlichen Quellen finden Sie unter Förderprogramme für Digitalisierung. Ob Ihr Vorhaben förderfähig ist, entscheidet die Förderstelle. Viele Programme verlangen den Antrag vor dem Auftrag.

Wo kostet Sie Schreib- und Tipparbeit heute am meisten Zeit?

Im kostenlosen Analyse-Gespräch zeige ich Ihnen, wo KI in Ihren Abläufen hilft und wo eine feste Regel reicht. Nach dem Analyse-Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Preis und Zeitplan. Wenn Sie zuerst selbst prüfen möchten, starten Sie mit dem Betriebs-Check.

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