Betriebs-Check
10 Fragen, rund 2 Minuten, Ergebnis direkt im Browser. Sie bekommen eine erste Orientierung, wo Ihr Betrieb steht und welches Paket in Frage kommt: Betriebs-Check starten.
Sie bekommen ein Controlling-Dashboard aus den Daten, die Ihr Betrieb schon erzeugt: Aufträge, Stunden, Material, Rechnungen und Buchhaltung. Die Kennzahlen stehen je Auftrag, Kunde und Monat, so aktuell, wie Ihre Daten es zulassen. Das Dashboard ergänzt die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) Ihres Steuerbüros, es ersetzt sie nicht.
Controlling im Handwerksbetrieb heißt: laufend sehen, welche Aufträge Geld bringen, wo Stunden verloren gehen und wie viel Geld in offenen Rechnungen steckt. Ich richte dafür ein Dashboard mit einem festen Kennzahlen-Set ein, mit Excel, Google Sheets oder einem Dashboard-Werkzeug, das zu Ihrer Software passt. Voraussetzung sind Exporte aus Software und Buchhaltung sowie Stunden und Material je Auftrag; was fehlt, bauen wir Schritt für Schritt auf. Nach dem Analyse-Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Preis und Zeitplan.
Viele der nötigen Daten entstehen in Ihrem Betrieb ohnehin. Es fehlt der Weg, sie früh genug zusammenzubringen.
Die BWA aus dem Steuerbüro kommt nach dem Monatsabschluss und gliedert nach Kostenarten. Welche Baustelle das Ergebnis gedrückt hat, steht nicht darin.
Ohne Nachkalkulation werden Stunden und Material nicht gegen den Preis gehalten. Ob die Badsanierung mehr gebracht hat als die Wartung, bleibt dann eine Schätzung.
Angebote in der Handwerkersoftware, Stunden auf Zetteln, Eingangsrechnungen beim Steuerbüro, Zahlungen auf dem Konto. Ohne gemeinsame Auftragsnummer passt nichts zusammen.
Wer Zahlen sehen will, kopiert nach Feierabend Listen in Excel. Ist die Auswertung fertig, ist sie schon wieder alt.
Ohne Liste der offenen Posten fallen überfällige Rechnungen erst am Kontostand auf. Löhne und Material hat der Betrieb da längst vorfinanziert.
Automatisiert wird das Sammeln, Zuordnen und Rechnen; was aus den Zahlen folgt, entscheiden Sie.
Gerechnet wird im Dashboard mit festen Formeln. Mit Paket 03, der KI-gestützten Prozess-Automatisierung, kann KI dort dazukommen, wo Zahlen erklärt oder Texte zugeordnet werden. Die KI macht Vorschläge, entschieden wird bei Ihnen.
Ich baue Ihr Controlling herstellerneutral aus dem, was schon da ist: Excel oder Google Sheets, die Exporte Ihrer Handwerkersoftware und Ihrer Buchhaltung. Bei Bedarf kommt ein Dashboard-Werkzeug dazu.
Für ein festes Kennzahlen-Set kann eine sauber gebaute Arbeitsmappe reichen: Blätter für die Exporte, die Formeln und eine Monatsübersicht.
Angebote, Aufträge, Rechnungen und Stunden liegen in Ihrer Handwerkersoftware. Ich nutze deren Exporte, etwa als Excel- oder CSV-Datei; was möglich ist, hängt von Programm und Lizenz ab.
Aus dem Steuerbüro kommt etwa die Summen- und Saldenliste oder eine Buchungsliste als Datei, aus dem Onlinebanking kommen die Kontoumsätze. Daraus entsteht der Blick auf die Liquidität. Welche Datei in welchem Rhythmus kommt, vereinbaren Sie mit Ihrem Steuerbüro.
Sollen sich die Zahlen regelmäßig selbst aktualisieren oder brauchen mehrere Personen verschiedene Ansichten, kann ein Dashboard-Werkzeug dazukommen, ausgewählt nach den Lizenzen, die Sie schon haben. Selbst aktualisieren können sich die Zahlen nur, soweit Ihre Programme Exporte oder Schnittstellen dafür bieten. Kosten Dritter, etwa für Lizenzen oder Zusatzmodule, stehen im Angebot, soweit sie absehbar sind.
Der Preis steht vor dem Start fest. Umgesetzt wird Schritt für Schritt nach dem Zeitplan aus Ihrem Angebot.
10 Fragen, rund 2 Minuten, Ergebnis direkt im Browser. Sie bekommen eine erste Orientierung, wo Ihr Betrieb steht und welches Paket in Frage kommt: Betriebs-Check starten.
Ich sehe mir an, welche Daten Ihr Betrieb heute hat: Software, Zeiterfassung, Rechnungslisten und Auswertungen aus dem Steuerbüro. Nach dem Analyse-Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Preis und Zeitplan: Analyse-Gespräch vereinbaren.
Ich führe die Daten über die Auftragsnummer zusammen, hinterlege die Formeln und baue das Dashboard, zuerst mit wenigen Kennzahlen. Jeden Ablauf teste ich vor der Übergabe mit Ihrer Zustimmung an echten Fällen aus Ihrem Betrieb.
Sie und Ihr Büro lernen das Dashboard an Ihren eigenen Zahlen kennen. Die Dokumentation beschreibt jede Formel, jede Datenquelle und die Aktualisierung.
Das Projekt endet, die Zusammenarbeit nicht. Kommt eine Kennzahl dazu oder wechselt eine Software, passe ich das Dashboard an, soweit die neue Software die nötigen Exporte bietet; ob und wann, entscheiden Sie.
Der Musterbetrieb hat 12 Beschäftigte: den Inhaber, zwei Bürokräfte und neun Monteure. Kalkuliert sind 68 € je produktiver Stunde: der Stundensatz, der Personalkosten, Betriebskosten, Kapitaldienst und den Privatbedarf des Inhabers deckt und einen Zuschlag für Wagnis und Gewinn enthält. Der Erlös aus dem Materialaufschlag ist darin nicht abgezogen, weil die Wertschöpfung ihn enthält; es ist also nicht der Satz, der im Angebot auf die Arbeitszeit kommt. Wertschöpfung ist der Umsatz netto minus Material und Fremdleistung; den Rechenweg zeigt die Tabelle in Klammern. Wertschöpfung geteilt durch die produktiven Stunden ergibt den erzielten Satz je Stunde. Das Ergebnis zur Kalkulation ist die Wertschöpfung minus 68 € mal Stunden. Kommt auf die Stunden eines Auftrags etwa so viel Material wie in der Kalkulation, heißt ein Plus, der Auftrag hat mehr gebracht, als die Kalkulation vorsieht; ein Minus heißt weniger.
Beispielrechnung mit angenommenen Werten. Der SHK-Betrieb ist ein Musterbetrieb, alle Beträge und Stunden sind Annahmen. Das Rechenschema folgt vereinfacht der Nachkalkulation auf S. 11, der Aufbau des kalkulierten Satzes dem Schema auf S. 15 in „Controlling im Wirtschaftsbereich Handwerk“, Handwerkskammer Dortmund (Urheber: Handwerkskammer Dresden), 3. Auflage 2019.
| Auftragsart | Wertschöpfung | Produktive Stunden | Erzielt je Stunde | Ergebnis zur Kalkulation |
|---|---|---|---|---|
| Badsanierung | 9.600 € (18.500 € minus 8.900 €) | 112 | rund 86 € | plus 1.984 € |
| Heizungstausch | 4.500 € (12.400 € minus 7.900 €) | 38 | rund 118 € | plus 1.916 € |
| 24 Wartungsaufträge | 3.900 € (4.800 € minus 900 €) | 60 | 65 € | minus 180 € |
| Gesamt | 18.000 € (35.700 € minus 17.700 €) | 210 | rund 86 € | plus 3.720 € |
Die Badsanierung bringt mit 18.500 € den größten Umsatz, den besten Satz je Stunde aber der Heizungstausch mit rund 118 €, auch weil auf seine Stunden viel Material kommt. Die Wartung liegt mit 65 € je Stunde unter den kalkulierten 68 €. Wartungen enthalten wenig Material je Stunde und damit wenig Materialaufschlag; das Minus ist deshalb ein Anlass, Pauschale und Zeitansatz der Wartung genauer zu prüfen, noch kein Urteil. Was daraus folgt, entscheidet der Betrieb. Den ganzen Monat dieses Musterbetriebs mit allen acht Kennzahlen rechnet der Ratgeber Controlling im Handwerksbetrieb durch.
Ich bin Peter Ungur und arbeite unter dem Namen Betriebslogik als Freiberufler, bundesweit remote und im Raum Stuttgart auch vor Ort. Für das Controlling zählen vor allem zwei Abschlüsse: Geprüfter Betriebswirt (IHK, 2018) und M.Sc. Big Data & Business Analytics (2025). Beruflich war ich Teamleiter Data Mining & Analytics und bin heute Prozessleiter (Abteilungsleiter) Data Science & Analytics.
Angefangen habe ich als Kfz-Mechatroniker (Abschluss 2009), danach Kaufmann im Einzelhandel (2012) und Filialleiter in einem Kfz-Fachmarkt mit Werkstatt. Dazu kommen die Abschlüsse Geprüfter Technischer Fachwirt (IHK, 2015) und B.A. Betriebswirtschaftslehre (2021). Aus über 20 Jahren Praxis in Handwerk und Mittelstand kenne ich beide Seiten: die Werkstatt und die Daten. Sie sprechen bei jedem Schritt direkt mit mir.
Badsanierung und Wartung, jede Auftragsart für sich nachgerechnet: Die Sanierung bringt viel Umsatz, die Wartung viele kleine Aufträge. Ob Pauschale und Zeitansatz der Wartung passen, zeigt der Vergleich von Soll- und Ist-Stunden der Wartungen über mehrere Monate.
Soll und Ist je Baustelle: kalkulierte gegen gebuchte Stunden, noch nicht abgerechnete Nachträge und der Metallzuschlag auf Leitungen, der sich zwischen Angebot und Einkauf ändern kann.
Verkaufte Arbeitswerte, umgerechnet in Stunden, gegen die Anwesenheitsstunden in der Werkstatt, also wie viel der bezahlten Anwesenheitszeit berechnet wird. Dazu das Verhältnis von Lohn zu Teilen je Auftragsart.
Leistungsstand je Baustelle gegen die gestellten Abschlagsrechnungen, dazu offene Nachträge und die Forderungen je Baustelle. So wird sichtbar, wie viel Geld eine Baustelle bindet.
Der Preis richtet sich nach dem Aufwand: Zahl und Zustand der Datenquellen, Umfang des Kennzahlen-Sets und ob Stunden und Material schon je Auftrag erfasst sind. Diesen Aufwand ermittle ich im kostenlosen Analyse-Gespräch, danach steht der Preis vor dem Start fest. Kosten Dritter, etwa für Lizenzen oder Zusatzmodule, stehen im Angebot, soweit sie absehbar sind. Es fallen keine Lohnnebenkosten an, und Sie schaffen keine feste Stelle für einen Controller.
Die BWA zeigt nach dem Monatsabschluss, wie der Betrieb nach Kostenarten dasteht. Welcher Auftrag, welcher Kunde oder welche Auftragsart das Ergebnis gebracht oder gekostet hat, zeigt die übliche BWA nicht. Ein Controlling-Dashboard rechnet aus Ihren eigenen Daten je Auftrag. Es ergänzt die BWA, es ersetzt sie nicht.
Für den Anfang: die Angebote und Aufträge mit Auftragsnummer, Stunden je Auftrag, Material und Fremdleistung je Auftrag, die Rechnungsliste mit Zahlungsstand, die Kontoumsätze und die Summen- und Saldenliste aus dem Steuerbüro. Fehlen die Stunden je Auftrag, beginnen wir mit den übrigen Kennzahlen und bauen die Zeiterfassung am Auftrag Schritt für Schritt auf.
Excel oder Google Sheets können reichen, wenn das Kennzahlen-Set überschaubar ist. Ein Dashboard-Werkzeug lohnt sich, wenn sich die Zahlen selbst aktualisieren sollen oder mehrere Personen verschiedene Ansichten brauchen. Ob ein zusätzliches Werkzeug nötig ist, kläre ich mit Ihnen vor dem Start.
Das kann sich lohnen, wenn Sie heute nicht sehen, welche Aufträge sich rechnen, und daraus Preise oder Zeitansätze ableiten wollen. Ein kleiner Betrieb braucht kein großes System; wenige Kennzahlen, die regelmäßig aktualisiert werden, können reichen. Ich fange mit der Zahl an, die Ihnen am meisten fehlt.
Das hängt vom Umfang ab und davon, wie schnell Daten, Zugänge und Rückmeldungen vorliegen. Beim Dashboard sind das vor allem die Exporte aus Ihrer Software und Buchhaltung und ob Stunden und Material je Auftrag erfasst sind. Nach dem Analyse-Gespräch erhalten Sie, soweit absehbar, einen konkreten Zeitplan. Der Zeitplan nennt die einzelnen Schritte und was ich dafür von Ihnen brauche. Wir beginnen mit einem Ablauf und bauen danach schrittweise aus.
Ich arbeite datensparsam: Ihre Daten werden nur für den vereinbarten Zweck verarbeitet, und Lösungen laufen wo möglich lokal in Ihrem Betrieb oder in Rechenzentren innerhalb der EU. Wo ich personenbezogene Daten für Sie verarbeite, schließe ich mit Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Wer im Dashboard welche Zahlen sieht, legen Sie fest. In Excel oder Google Sheets geht das über getrennte Dateien und Freigaben, nicht über den Blattschutz.
Für Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Betriebe gibt es je nach Bundesland Zuschuss- und Kreditprogramme. Eine Übersicht mit amtlichen Quellen finden Sie unter Förderprogramme für Digitalisierung. Ob Ihr Vorhaben förderfähig ist, entscheidet die Förderstelle. Viele Programme verlangen den Antrag vor dem Auftrag.
Im kostenlosen Analyse-Gespräch klären wir, welche Zahl Ihnen am meisten fehlt und aus welchen Ihrer Daten sie entstehen kann. Nach dem Analyse-Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Preis und Zeitplan.